"Die Teilbereiche der geschichtlichen Hilfswissenschaften sind in sich geschlossene Einzelwissenschaften mit fest ausgeprägten Methoden und Fragestellungen und als solche Ziel individueller Forschung. Vor allem aber sind sie als Grundwissenschaften "Werkzeug des Historikers" in seinem Bemühen um Erfassung und kritische Beurteilung der schriftlichen und eines Teils der dinglichen Quellen des Mittelalters und der Neuzeit..."
"«Ad fontes» ist ein Lernangebot für Archivbesucherinnen und Archivbesucher und solche, die es werden wollen, und richtet sich vornehmlich an Studierende der Geschichtswissenschaft und verwandter Fächer, aber auch an interessierte Laien..."
"Die Grundlagen der wissenschaftlichen Urkundenkritik und damit der historischen Hilfswissenschaften haben Daniel Papebroch und Jean Mabillon im 17. Jahrhundert gelegt. Der Begriff taucht aber erst im 18. Jahrhundert als "elementa et adiumenta historica" (Tübingen 1734), ”Auxilia historica” (Regensburg 1741) oder ”subsidia historica” (Marburg 1785) auf. Der deutsche Begriff "historische Hülfswissenschaften” fällt erstmals 1761 in Johann Christoph Gatterers ”Handbuch zur Universalgeschichte”.
"Im Rahmen dieses Tutoriums erhalten Sie eine knappe Einführung in die Paläographie, die Urkundenlehre, die Chronologie, die mittellateinische Philologie, die Genealogie und die Heraldik."